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A Tale of Love and Darkness

Natalie Portmans Verfilmung der Kindheitserinnerungen des Schriftstellers Amos Oz ist eine Liebeserklärung an Israel und das Erzählen.

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In diesem Film ist in jeder Sekunde spürbar, wie viel Herzblut in ihm steckt: Natalie Portman, die in Jerusalem geborene und in den USA aufgewachsene Schauspielerin, verfilmte die Erinnerungen des israelischen Schriftstellers Amos Oz an seine Kindheit im Jerusalem der 1940er Jahre als große Hommage an die Literatur. Oz selbst nannte „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ (erschienen 2002 auf Hebräisch, deutsche Übersetzung 2004), die schnell zum meistverkauften Buch in der Geschichte Israels wurde, einen „autobiographischen Roman“. Und ums Fabulieren und die verbindende Kraft des Erzählens geht es auch. Portman spielt in der von ihr adaptierten Filmversion großartig und sehr berührend Oz’ Mutter Fania, die ihrem kleinen Sohn Geschichten erzählt, aber zunehmend an Depressionen leidet. Ein zutiefst menschlicher, kluger und vielschichtiger Film über die unruhigen Gründungsjahre des Staates Israel, über Mutterliebe, Verlust und was eine Familie zusammenhält. Und nicht zuletzt das liebevolle Porträt eines sensiblen Jungen, aus dem einmal ein großer Erzähler werden wird.

Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam 2016

Details

Israel/USA 2015, 95 min
Sprache: Hebräisch
Genre: Biografie, Drama, Historienfilm
Regie: Natalie Portman
Drehbuch: Amos Oz, Natalie Portman
Kamera: Slawomir Idziak
Verleih: Koch Media
Darsteller: Natalie Portman, Makram Khoury, Shira Haas, Neta Riskin, Amir Tessler
FSK: 12
Kinostart: 03.11.2016

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