Entfernung über GPS
ab PLZ

69 Tage Hoffnung

Spektakuläre Rettungsaktion

Vor fünf Jahren wurden 33 Minenarbeiter in einer Kupfer-Gold-Mine in der Atacama Wüste in Chile verschüttet. 69 Tage lang saßen sie in einer Tiefe von 700 Metern fest, während draußen die ganze Welt am Bildschirm die spektakuläre Rettungsaktion verfolgte. Alle Bergarbeiter überlebten. 69 TAGE HOFFNUNG dramatisiert nun die Ereignisse von damals.

Mehr

Vor fünf Jahren wurden 33 Minenarbeiter in einer Kupfer-Gold-Mine in der Atacama Wüste in Chile verschüttet. 69 Tage lang saßen sie in einer Tiefe von 700 Metern fest, während draußen die ganze Welt am Bildschirm die spektakuläre Rettungsaktion verfolgte. Alle Bergarbeiter überlebten. 69 TAGE HOFFNUNG dramatisiert nun die Ereignisse von damals. Die persönlichen Geschichten der Minenarbeiter, die das Drehbuch um den Unfall strickt, fallen eher schlicht und zweckmäßig aus: Vorabeiter Luis hat von den Mängeln in der Mine gewusst, aber bei der Leitung nichts bewegen können, der junge Alex ist dabei, Vater zu werden, und um den Casanova Yonni streiten sich im „Camp Hoffnung“ vor den Toren der Mine eine Geliebte und eine Ehefrau. Was dagegen ausgezeichnet funktioniert, ist das Drama von Unglück und Rettung, das in chronologischer Reihenfolge und überzeugenden Bildern erzählt wird. Obwohl der Ausgang der Geschichte bekannt ist, bibbert man mit, als die Schächte einstürzen, als sich herausstellt, dass die Vorräte nur für 3 Tage reichen, als klar wird, dass die vorgesehenen Rettungsleitern niemals installiert wurden und das Funkgerät in der Rettungsstation nicht angeschlossen ist. Während sich überirdisch die Familien der Eingeschlossenen unter Führung der resoluten Maria (Juliette Binoche) zum Protest zusammenschließen und die staatliche Minenbehörde die Rettungsaktion in der privat betriebenen Mine übernimmt, verteilen die Minenarbeiter unten das wenige Essen auf winzige Rationen und halten damit 17 lange Tage durch. Oben wie unten ist man kurz davor, aufzugeben, als endlich eine Bohrung zum Sicherheitsraum vordringt und zumindest mal den Kontakt herstellt... Im Abspann weist der Film darauf hin, dass die Minenarbeiter von der San Esteban Mining Company niemals entschädigt wurden. Man hofft, dass sie an der Verfilmung ihrer Geschichte ordentlich verdienen.

Hendrike Bake

Details

Originaltitel: The 33
USA/Chile 2013, 127 min
Genre: Drama
Regie: Patricia Riggen
Drehbuch: Jose Rivera
Kamera: Checco Varese
Schnitt: Michael Tronick
Musik: James Horner
Verleih: Warner Bros.
Darsteller: Antonio Banderas, Rodrigo Santoro, Juliette Binoche
FSK: 12
Kinostart: 11.02.2016

Website
IMDB

Vorführungen

Vorführungen

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Die Inhalte dieser Webseite dürfen nicht gehandelt oder weitergegeben werden. Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung oder andere Nutzung dieser Inhalte ist verboten, soweit die INDIEKINO BERLIN UG (haftungsbeschränkt) nicht ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklärt hat.