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Fighter

Big Daddy haut drauf

MMA oder „Mixed Martial Arts“ ist ein in Deutschland umstrittener Kampfsport, Fernsehübertragungen wurden 2010 verboten, 2016 aber wieder freigegeben. Die Filmemacherin Susanne Binninger hat drei deutsche MMA-Kämpfer begleitet, während sie sich auf ihre nächsten Kämpfe vorbereiten.

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MMA oder „Mixed Martial Arts“ ist ein umstrittener Kampfsport, der vor allem durch seine zahlreichen Videospielvarianten international populär geworden ist. In MMA-Kämpfen, die häufig in Käfigen statt finden, sind praktisch alle Kampftechniken erlaubt, das Ende des Kampfes geschieht entweder durch Aufgabe oder KO. Auch am Boden wird weiter gekämpft und viele Kämpfe enden damit, dass einer der Kämpfer den anderen in einem Haltegriff am Boden hat und mit der Faust auf ihn einschlägt, bis er bewusstlos ist. 2010 verbot die bayrische Landeszentrale für Medien dem Sender DSF die Übertragung von MMA-Kämpfen, 2016 begann der Sender Pro 7 Maxx wieder mit Übertragungen von Profi-Kämpfen des US-amerikanischen Profi-Verbandes „Ultimate Fighting Championship“ (UFC). Die Filmemacherin Susanne Binninger hat drei deutsche MMA-Kämpfer begleitet, während sie sich auf ihre nächsten Kämpfe vorbereiten. Alle haben den Traum, in die UFC zu gelangen und ans große Geld zu kommen. Für die Kämpfer in den unteren Gewichtsklassen heißt das vor allem: Gewicht machen, hungern, schwitzen, Gemüse putzen. Mit dem Schwergewichtler und Erziehungswissenschaftler Andreas „Big Daddy“ Kraniotakes hat die Regisseurin einen eloquenten und charmanten Gesprächspartner gefunden, und Susanne Binniger, die der Ansicht ist, MMA würde in Deutschland entweder „ideologisch“ betrachtet oder als „mediales und soziales Phänomen“, hört zu. Ihr „unideologischer“ Blick erlaubt nur selten Momente, in denen die Selbstinszenierungen der Kämpfer und Veranstalter sich als solche enthüllen. Ein Promoter rät den Kämpfern vor einer Großveranstaltung, auch ordentlich drauf zu hauen, und nicht zu glauben, man käme mit Haltegriffen in die UFC: „Das wollen die Leute nicht sehen“. FIGHTER zeigt die MMA-Kämpfer als respektvolle Männer, zu ihrem Sport will der Film keine Haltung einnehmen.

Tom Dorow

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Details

Deutschland 2016, 100 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Susanne Binninger
Drehbuch: Susanne Binninger
Kamera: Marcus Lenz
Schnitt: Chris Wright
Musik: Jörg Follert
Verleih: Real Fiction
Kinostart: 04.05.2017

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Deutschland 2016 | Dokumentarfilm | R: Susanne Binninger

MMA oder „Mixed Martial Arts“ ist ein in Deutschland umstrittener Kampfsport, Fernsehübertragungen wurden 2010 verboten, 2016 aber wieder freigegeben. Die Filmemacherin Susanne Binninger hat drei deutsche MMA-Kämpfer begleitet, während sie sich auf ihre nächsten Kämpfe vorbereiten.

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